Soziale GerechtigkeitWir Brandenburger Sozialdemokraten stehen für soziale Gerechtigkeit. Ob Mindestlohn oder Mobilitätsticket. Ob Netzwerke Gesunde Kinder oder Schulsozialfonds. Wir sorgen dafür, dass kein Kind auf der Strecke bleibt oder schon in jungen Jahren soziale Ausgrenzung erfahren muss. Bei uns tragen starke Schultern mehr als schwache.
Auf Initiative der Brandenburger Sozialdemokraten hat die Landesregierung im März 2008 ein Maßnahmenpaket „Familie, Bildung und Mobilität" auf den Weg gebracht. Ein bedeutender Baustein des Sozialpakets ist die Einführung eines „Mobilitätstickets", das ab dem 1. September 2008 angeboten werden soll. Das beschlossene Ticket besitzt deutlich größere Attraktivität als das von einer Volksinitiative favorisierte Modell und soll insbesondere denjenigen zugute kommen, die einer Erwerbsarbeit nachgehen und aufgrund ihres geringen Verdienstes zusätzlich aufstockende Sozialleistungen erhalten. Das von der SPD durchgesetzte Modell lässt sich sehr individuell auf die persönlichen Bedürfnisse der Betroffenen abstimmen und ist somit ausgesprochen praxisorientiert. Zudem sichert das Mobilitätsticket auch kreisübergreifender Mobilität, die im Vorschlag der Volksinitiative überhaupt nicht vorgesehen war (siehe Grafik). Durch das sehr preiswerte Ticket wird gesellschaftliche Teilhabe sozial benachteiligter Menschen gesichert.
Das sind die Fakten:
Gerechter Lohn für Gute Arbeit.Wir wollen gerechte Löhne für gute Arbeit. Menschen, die einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachgehen, müssen von ihrer Arbeit auch menschenwürdig leben können. Großbritannien, die Niederlande, Belgien - die meisten unserer europäischen Nachbarn und selbst die USA praktizieren Mindestlöhne mit Erfolg. Auch in Deutschland ist es höchste Zeit: für gerechte Löhne und gute Arbeit, für soziale Sicherheit und Mindestlöhne! |

Deutschland
ist - gemessen an der gesamtwirtschaftlichen Leistung - so reich wie
nie zuvor. Trotzdem arbeiten viele Menschen den ganzen Tag, können aber
sich und ihre Familien vom erarbeiteten Lohn nicht ernähren.
Armutslöhne sind ungerecht und unsozial. Sie missachten die Leistung
der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das ist ein Skandal. Wer voll
arbeitet, muss davon leben können. Deshalb wollen wir Schluss machen
mit dem Lohndumping.

