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SPD
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Montag, 11. Februar 2008 |
SPD macht sich für Kinder stark
Die SPD macht sich sowohl für eine Erhöhung des Kindergeldes als auch für Verbesserungen bei kinderbezogenen Sachleistungen stark. "Eine Variation aus beiden Ansätzen ist richtig", betonte der SPD-Vorsitzende Kurt Beck in Berlin nach einer Sitzung des SPD-Präsidiums am Montag.
Aufschluss über die finanziellen Möglichkeiten soll im Herbst der Existenzminimumsbericht geben, der vom stellvertretenden SPD-Vorsitzenden und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vorgelegt wird, so Beck. Eine Erhöhung des Kindergelds um zehn Euro koste den Staat etwa zwei Milliarden Euro, stellte er fest. Ebenso erforderlich wie Kindergeld seien aber auch "direkte Leistungen" für Kinder wie ein "Schulstarterpaket", Essensgeld oder Schülerlaptops.
Alle Spielräume sollten genutzt werden, meinte der SPD-Vorsitzende. Auch beim Kinderzuschlag sieht die SPD laut Beck Bedarf für eine Anpassung. Menschen sollten nicht mehr vor die Zwickmühle Hartz IV oder Kinderzuschlag gestellt werden, sagte Beck. Außerdem gebe es eine "deutliche Überbürokratisierung", die abgebaut werden soll.
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