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Bürgerprogramm für Cottbus


Sie haben hier die Möglichkeit sich über unser Bürgerprogramm zur Kommunalwahl 2003 zu informieren.


  0. Einleitung

  1. Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung

  2. Verwaltung

  3. Haushalt und Finanzen

  4. Bildung und Jugend

  5. Sport

  6. Soziales

  7. Gesundheit

  8. Wohnen und Leben in Cottbus

  9. Kultur

10. Verkehr

11. Sicherheit und Ordnung

12. gemeinsame Region Cottbus und Spree- Neiße

 

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Einleitung

Cottbus -Stadt mit Perspektive


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in Cottbus leben mehr als 100.000 Menschen.

Wo wir Geborgenheit, Vertrautheit und Sicherheit finden, wo unsere Familie lebt oder Freunde sind, wo wir aufwachsen oder unsere Wurzeln geschlagen haben, fühlen wir uns Zuhause.


Was brauchen wir dazu?

Vor allem Arbeit. Auch ein intaktes soziales Umfeld, sichere Wohn-  und Lebensbedingungen, lebendige Straßen, abwechslungsreiche Kultur-  und Freizeitangebote in der Stadt sind notwendig, um uns wohl zu fühlen.


Wir brauchen die Bürger dieser Stadt mit ihren Ideen und Fähigkeiten. Nur Menschen, die sich wohl fühlen und Arbeit haben, werden bleiben und ihre Vorstellungen verwirklichen. Die Cottbuser SPD setzt sich für eine Stadt ein, deren Bewohner die Zukunft optimistisch sehen. Wir wissen um die damit verbundenen Herausforderungen und stellen uns ihnen mit konkreten Zielen.


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1. Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung

Was haben wir erreicht?


Minijobbehörde und Kontenklärungsstelle von Bundesknappschaft und BfA sind maßgeblich der Verdienst der SPD. Damit wurden in Cottbus ca. 600 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Was wollen wir erreichen?

Die Stadt Cottbus muss Anteile kommunaler Unternehmen verkaufen. Wir stehen für eine Mehrheitsbeteiligung der Stadt und für Partner, die den Standort sichern und Arbeitsplätze erhalten.


Wir wollen Bedingungen schaffen, die in Cottbus langfristig Arbeitsplätze sichern und neue entstehen lassen. Dazu zählen:

  • Stabilisierung etablierter Betriebe und Förderung sich gründender, innovativer, regionaler Unternehmen,

  • Berücksichtigung regionaler Unternehmen bei der Vergabe städtischer Leistungen durch Ausschreibung kleiner Lose bei Einhaltung des Wettbewerbsrechts.

  • Bürokratieabbau in der Verwaltung durch Schaffung eines zentralen Ansprechpartners für eingesessene und ansiedlungswillige Unternehmen ,

  • Weiterentwicklung der Wissenschafts- und Technologieregion Cottbus durch die Förderung der BTU und der Fachhochschule Lausitz und durch die Unterstützung technologieintensiver Unternehmen bei der Ansiedlung.

Zukunft durch Ausbildung.

  • Stadtverwaltung, kommunale Gesellschaften und Eigenbetriebe müssen auch in Zukunft auf hohem Niveau ausbilden.Unterstützung von Maßnahmen zur Bereitstellung von Ausbildungsplätzen.

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2. Verwaltung

bürgernah, schlank und gläsern

Verwaltungen werden durch Steuern - also durch das Geld der Bürger - finanziert. Für diese Leistung erwarten sie sachkundige und freundliche Beratung, flexible Öffnungszeiten und nachvollziehbare Entscheidungen. Für die Cottbuser SPD ist es deshalb von großer Bedeutung,

  • dass Verwaltungsangestellte regelmäßig weitergebildet werden,dass Bürger als Kunden und nicht als Bittsteller behandelt werden,dass Verwaltungsabläufe und - entscheidungen für Jedermann verständlich sind unddass Arbeitsabläufe gestrafft und moderne Kommunikations- und Informationsinstrumente eingesetzt werden, um die Kosten zu senken.

Bürgernähe ist nicht nur für die Verwaltung, sondern für die Kommunalpolitik insgesamt von großer Bedeutung. Deshalb spricht sich die Cottbuser SPD für einen späteren Beginn der Stadtverordnetenversammlungen (14 Uhr) und für die Verlegung der Bürgersprechstunde (17 bis 18 Uhr) aus.

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3. Haushalt und Finanzen

Was wir uns leisten, müssen wird auch bezahlen können.

Die finanzielle Situation von Cottbus wir noch schwieriger, wenn es uns nicht gelingt, ein Gleichgewicht zwischen den städtischen Aufgaben und deren Finanzierung herzustellen. Unser Ziel muss eine ausgeglichene Haushaltsführung sein. Nur wer einen Euro einnimmt, kann auch einen ausgeben. Und nur wer finanzielle Spielräume hat, kann eigenverantwortlich handeln.

Die Cottbuser SPD setzt sich für einen transparenten Haushalt ein, der mit intensiver Bürgerbeteiligung erarbeitet wird.
Deshalb fordern wir:

  • die konsequente Umsetzung und Festschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes in seinen Grundsätzen,ein Finanzausgleichsgesetz auf Landes- und eine Gemeindefinanzreform auf Bundesebene,eine offene Diskussion mit den Bürgern, welche freiwilligen Aufgaben wir uns weiterhin leisten können und wollen,Kostenanalysen und Variantenvergleich bei weiterer Ausgliederung kommunaler Leistungen an freie TrägerIntelligente und kreative Lösungen, die zur Kostensenkung bei der Erfüllung von Pflichtaufgaben führen unddie Reduzierung der Personalkosten.

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4. Bildung und Jugend

magnetische Wirkung.

Bildung, Ausbildung und Forschung sind Voraussetzungen für ein modernes Cottbus mit neuen Arbeitsplätzen. Wo diese entstehen, werden engagierte und kreative Menschen leben und Familien gründen wollen.

Unsere bildungspolitischen Ziele:

  • Die Rahmenbedingungen an unseren Schulen sind für eine abrechenbare und damit vergleichbare, innovative und selbstständige Bildungs- und Erziehungsarbeit weiter konsequent zu verbessern (Investitionsprogramm für Schulen).Wir unterstützen die Weiterentwicklung von Bildungsstandards, angefangen von der KITA über die Schule bis hin zur beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung.Wir wollen das vielfältige Cottbuser Schulangebot (Steenbeck- Gymnasium, Lausitzer Sportschule, Niedersorbisches Gymnasium, Bauhausschule, Europaschulen, Schulen in freier Trägerschaft) weiterentwickeln.Wir wollen die Schulentwicklungsplanung fortschreiben,

  • - nach dem tatsächlichen Bedarf,

    - unter Berücksichtigung des Schülerrückgangs und

    - in Abstimmung mit dem Spree- Neiße- Kreis.Mit Hilfe des Investitionsprogramms der Bundesregierung wollen wir das Ganztagschulangebot in den Klassenstufen 1 bis 10 ausbauen.Durch die Nutzung von Integrations- und Kooperationsmöglichkeiten wollen wir behinderte Kinder und Jugendliche in Förderschulen unterstützen.Durch den Ausbau von fremdsprachlichen und zweisprachigen Angeboten besonders in Englisch, Polnisch und Französisch und mit Unterstützung der europäischen Bildungs- und Jugendprogramme wollen wir Projekte mit ausländischen Partnerschulen fördern.Wir wollen schulunterstützende Angebote wie Schulsozialarbeit, Beratungsstellen und jugendärztliche Dienste vorhalten und weiterentwickeln.Wir unterstützen schulzeitverkürzende und die Selbstständigkeit der Schulen fördernde Modellvorhaben sowie die flexible Schuleingangsphase an Grundschulen FLEX.Wir fördern die niedersorbische Sprache und Kultur durch die Unterstützung von zweisprachigen Projekten.

Kindheit und Jugend

Junge Menschen haben ein Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und Erziehung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten (§ 1 SGB VIII).

Chancengleichheit von Anfang an:

  • Wir unterstützen Eltern, ihre Erziehungsverantwortung wahrzunehmen sowie diese mit dem Beruf in Einklang zu bringen. Wir sorgen für den Erhalt und die fachliche Weiterentwicklung bedarfsgerechter Angebote der Kindertagesbetreuung in Cottbus. Chancengleichheit für Kinder beginnt vor dem Schuleintritt.

Lernen in mehr Schule:

  • Wir setzen uns für ein kooperatives Netzwerk im Bildungsbereich ein. Im Rahmen des Ganztagsschulprogramms des Landes Brandenburg fördern wir gemeinsame Angebote aus Arbeitsfeldern der Jugendhilfe, kultureller Bildung und Schule, in denen sich die speziellen Kompetenzen und unterschiedlichen fachlichen Grundpositionen ergänzen.Wir setzen auf freie Träger der Jugendhilfe als starker Partner.

Wir machen Kinder und Jugendliche stark, nehmen sie ernst und geben ihnen Raum zur Mitsprache und Mitentscheidung in ihrer Lebenswelt.

Wir unterstützen eigene Projekte und Initiativen von Kindern und Jugendlichen.

Chancengerechtigkeit beim Übergang in den Beruf:

  • Wir mischen uns in die regionale Arbeitsmarktpolitik ein.Solange nicht alle Jugendlichen in den regulären Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vermittelt werden können, unterstützen wir die Entwicklung alternativer Angebote. Dabei sollen neue Lernorte, z.B. Freiwilligendienste einbezogen werden.

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5. Sport

Höhepunkte bringen Schlagzeilen.

  • Das "German Meeting" und das "Turnier der Meister" sind als international beachtete Sportereignisse eng mit dem Namen Cottbus verbunden. Deshalb müssen diese Veranstaltungen auch künftig in unserer Stadt bleiben.

Jugend trainiert für Olympia.

  • Die Lausitzer Sportschule fördert hervorragend den Nachwuchs. Deshalb bekennt sich die Cottbuser SPD zur besonderen Förderung dieser Einrichtung. Unter der sportartenübergreifenden Steuerung des Olympiastützpunktes Cottbus/Frankfurt (Oder) soll der Cottbuser Leistungssportstandort weiterentwickelt werden.

Sport hält nicht nur Athleten fit.

Alle Cottbuser sollen die Gelegenheit haben, Sport zu treiben. Die Möglichkeiten sportlicher Betätigung können ausgebaut werden durch:

  • die verbesserte Nutzung der Sporthallen und Sportplätze und

  • die verbesserte Zusammenarbeit der Sportvereine.

Erhaltung einer innerstädtischen Sportschwimmhalle (50m Bahnen), für den Freizeit- , Schul- und Leistungssport.

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6. Soziales

Besondere politische Verantwortung besteht angesichts der steigenden Zahlen der Arbeitslosen und der Sozialhilfeempfänger. Perspektivlosigkeit ist eine nicht zu tolerierende Lebensbedingung, die Menschen krank macht und soziale Strukturen zerstört. Ein Großteil der Sozialhilfeempfänger sind Kinder! Das erfordert eine intensive Unterstützung von Familien, besonders Alleinerziehender.


Familien

  • Die Cottbuser SPD möchte der wieder ansteigenden Zahl an Kindern in der Stadt gerecht werden und Freizeitangebote für junge Familien schaffen.

  • In der Familienpolitik wollen wir dazu beitragen, dass Elternrolle und Berufstätigkeit besser miteinander zu vereinbaren sind. Wir wollen darauf achten, dass genügend Angebote der Kinderbetreuung vorhanden sind und bezahlbar bleiben.

Frauen

  • Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bei Frauen ist weiterhin ein wichtiges Thema für uns.

  • Wir sind für gleiche Berufs- und Lebenschancen von Frauen und Männern.

  • Wir wollen Frauen zur Existenzgründung ermutigen und unterstützen.

  • Frauenprojekte werden von uns gefördert.

  • In Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt werden wir darauf achten, dass bei allen Entscheidungen, die getroffen werden, die Belange von Frauen besondere Berücksichtigung finden.

Seniorinnen und Senioren - Weisheit des Alters

  • Ziel unserer Seniorenpolitik ist es, die menschliche Würde und Persönlichkeit im Alter zu erhalten. Die Älteren sind aktiver Teil der städtischen Gemeinschaft. Sie nehmen teil und wirken mit. Viele von ihnen wollen dauerhaft auch im Alter selbstständig in ihren bisherigen Wohnungen leben. Das unterstützen wir. Wo erforderlich, müssen Netzwerke, ambulante Dienste und besondere Wohnangebote geschaffen und ausgebaut werden. Wir werden ältere Menschen ermutigen, sich bürgerschaftlich zu engagieren, sich neue Tätigkeits- und Wissensfelder zu erschließen und ihr Wissen und Erfahrungen in das gemeinschaftliche Leben einzubringen.

Barrierefreiheit - nicht nur für Behinderte.

  • Körperlich, psychisch oder geistig behinderte Menschen kämpfen täglich mit vielem - vor allem mit Vorurteilen und Berührungsängsten ihrer Mitmenschen. Diese Barrieren müssen abgebaut werden.

Engagement für Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung.

Die Cottbuser SPD unterstützt:

  • Die Beratungsangebote in der Stadt,die Frühförder- und Beratungsstelle für behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder sowiedie Förderschulen für körperlich bzw. geistig behinderte Kinder.

Die Cottbuser SPD unterstützt das Ehrenamt, die Freiwilligenagentur und den Erhalt des Cottbus- Passes.

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7. Gesundheit

Ziele unserer Gesundheitspolitik sind:

  • die medizinische Versorgung aller Cottbuser auch zukünftig zu sichern und
    die Gedanken der Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsaufklärung in allen Teilen der Bevölkerung zu stärken.

Wir wollen sie erreichen in dem wir:

  • zukünftigem Ärztemangel entgegenwirken (auch durch die Hervorhebung des Standortvorteils von Cottbus),
  • Angebote der Selbsthilfe und Angebote freier Träger fördern und
  • den öffentlichen Gesundheitsdienst unterstützend bei der Krankheitsvorbeugung einsetzen.

Unsere ganze Aufmerksamkeit der Vorbeugung von Suchtkrankheiten.
Deshalb:

  • müssen wir dem zunehmenden Gebrauch illegaler und legaler Drogen entgegenwirken und
  • müssen wir die Zusammenarbeit mit allen anderen Beteiligten in der Stadt weiter ausbauen (Freizeitangebote für Jugendliche, Berufsaussichten).

Das Carl- Thiem- Klinikum - ein Aushängeschild der Stadt.

  • Seine Ärzte und Krankenschwestern gewährleisten nicht nur die Grundversorgung aller Cottbuser, sondern führen auch hoch spezialisierte Behandlungen durch. 

  • Deshalb lautet unsere Forderung:Beibehaltung des Carl- Thiem- Klinikums in kommunaler Trägerschaft.

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8. Wohnen und Leben in Cottbus

Der Leitgedanke - Cottbus - eine Stadt zum Wohlfühlen

wird von uns in den Vorstellungen für die Bereiche Bauen, Verkehr, Infrastruktur verfolgt. Die Menschen wollen sich ihr Zuhause, ihre Stadt so gestalten, dass sie sich darin wohlfühlen! Dies gilt auch für die neuen Gemeinden, die uns herzlich willkommen sind. Unsere Schwerpunkte sind:

Stadtumbau und Stadtsanierung als Prozess

  • für die in Cottbus lebenden Menschen so zu gestalten, dass im Ergebnis eine vernünftige Wohnstruktur, ein verbessertes Wohnumfeld entsteht, hat für uns oberste Priorität. Wir tragen durch Entscheidungen in der Stadtverordnetenversammlung, durch Anmahnungen an Land und Bund dafür Sorge, dass die politischen Voraussetzungen für die Aufgabe gegeben sind.

Wohneigentum fördern und entwickeln

  • heißt für uns Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt, mit ihrer Heimat zu schaffen. Wir werden daher jede Form der Wohneigentumsbildung weiter unterstützen. Die auf Initiative der SPD gegründete Wohnungsbaugenossenschaft hat sich bewährt.

    Wir werden in der Stadtverordnetenversammlung das Projekt "Kostengünstige Baulandbereitstellung" durch die Stadt Cottbus einfordern. Jeder der in Cottbus bauen möchte, soll dies tun können.

Vorfahrt für den kommunalen Tiefbau

  • muss es in den nächsten Jahren heißen, damit der Nachholebedarf in der Infrastruktur, insbesondere Straßenbau, Geh- und Radwege in Verbindung mit den unterirdischen Medien gemeistert werden kann. Wir werden uns im politischen Raum für den prioritären Investitionsmitteleinsatz in diesem Bereich einsetzen und darauf achten, dass der Einsatz koordiniert erfolgt.

Die Innenstadt als "gute Stube" der Stadt

  • zeigt bereits eine erfreuliches Bild. Aber es gibt noch Baulücken und unschöne Bereiche. Für diese Flächen werden wir im Interesse einer harmonischen Ergänzung und Abrundung der Innenstadtentwicklung Aktivitäten der Stadt aber auch privater Investoren unterstützen und eigene Ideen in die Stadtverordnetenversammlung einbringen.

Eine gesunde Umwelt

  • Wir wollen, dass die Kinder in einer gesunden Umwelt aufwachsen. Sie müssen sich in einer Gesellschaft entfalten können, die sich für sie verantwortlich fühlt. Die Interessen von Familien und Kinder müssen bei städtischen Planungen berücksichtigt werden.

Wir wollen Cottbus ein Gesicht geben

  • Die Erholungsflächen entlang der Spree und der schönen Plätze müssen erhalten und ausgebaut werden. Der Stadtzusammenhang wird dadurch nicht nur erkennbar, sondern vor allem erlebbar.

Die "Neu- Cottbuser" sollen sich heimisch fühlen

  • Die Bürgerinnen und Bürger der drei neuen Ortsteile Gallinchen, Groß Gaglow und Kiekebusch sollen die Angebote der Stadt Cottbus nutzen und gleichzeitig ihre dörfliche Identität wahren. Wir setzen uns ein, dass die Infrastruktur zwischen Innenstadt und den neuen Stadtteilen entwickelt wird und unterstützen die Arbeit der Vereine und Verbände. Das gilt gleicherweise für die Stadtteile Kahren, Branitz, Döbbrick, Merzdorf, Dissenchen und Willmersdorf.

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9. Kultur

Die Zufriedenheit der Menschen, aber auch die Ansiedlungsbereitschaft von Unternehmen hängen wesentlich vom Kulturangebot einer Region ab. Es wirkt daher nicht nur sinn- und identitätsstiftend, sondern hat auch große Bedeutung als weicher Standortfaktor. Cottbus besitzt zahlreiche Vereine, die vielen Menschen eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglichen. Deshalb setzt sich die Cottbuser SPD dafür ein, dass sie durch die Stadt mit Auftrittsmöglichkeiten unterstützt werden. Wir stehen zum breiten Spektrum an Kulturangeboten für Kinder und Jugendliche.


Leuchttürme...

  • Die Cottbuser SPD legt großen Wert auf die Bestandssicherung des Staatstheaters. 

  • Für die Cottbuser SPD ist der Ausbau des Dieselkraftwerks als neuer Standort der Brandenburgischen Kunstsammlungen wesentliche Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit dieses Museums. 

  • Besonderes Augenmerk legt die Cottbuser SPD auf die Erhaltung des Branitzer Parks. Vor allem die überalterung der Bäume und das Problem des Wasserhaushaltes sind zu beachten. 

  • Das Filmfestival des Osteuropäischen Films ist von der Cottbuser SPD maßgeblich etabliert worden. Sie steht daher für eine weitere Unterstützung dieses kulturellen Höhepunktes und drängt weiter auf einen Kinobau in der Innenstadt. 

Kultur und knappe Kassen: Das geht! 

Die Cottbuser SPD beschreitet neue Wege.
Denkbar sind:

  • die gemeinsame Nutzung von Spielstätten,
  • wirtschaftlich günstigere Betriebsformen und
  • die Erzielung von Synergien in der Museumslandschaft.

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10. Verkehr

Für eine stimmige Verkehrsplanung.

  • Durch ein regelmäßiges Verkehrsforum wollen wir eine bessere Abstimmung des Bus- , Bahn- und Autoverkehrs erreichen. 

  • Wir brauchen ein schlüssiges Parkplatzkonzept. Knöllchen für fehlerhaft geparkte Wagen (vor abgesenkten Bürgersteigen oder vor Müllcontainern) ersetzen die Stellplatzplanung nicht.

Wer einkauft, parkt billiger.

  • Gemeinsam mit Einzelhändlern und Gewerbetreibenden wollen wir die Parkplätze und Parkhäuser attraktiver machen.

Mit Bus und Straßenbahnen in jede Ecke der Stadt.

  • Wir wollen ökonomisch sinnvolle und für jeden bezahlbare Angebote erhalten.

Cottbus - Stadt der kurzen Wege: ideal für Radler.

Das Rad entlastet die Innenstadt vom Autoverkehr - nur der Umstieg muss sich lohnen. Das heißt:

  • Ausbau des Radwegenetzes und Bereitstellung von Stellplätzen entsprechend den Anforderungen einer modernen Großstadt
  • Aufnahme des Fahrrades als gleichberechtigtes Verkehrsmittel in ein Gesamtverkehrskonzept.

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11. Sicherheit und Ordnung

Die objektive Sicherheitslage und das subjektive Sicherheitsgefühl aber auch besonders die Sauberkeit in der Stadt sind nicht nur bedeutende wirtschaftliche und touristische Standortfaktoren, sondern auch wesentliche Bestandteile der Wohn- und Lebensqualität der Bürger.


Keine Toleranz der Intoleranz.

  • Mit aller Kraft werden wir rechtsextremistische Strukturen und Erscheinungen bekämpfen. Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz gefährdet unser friedliches Zusammenleben und die Zukunft unserer Stadt.

  • Die Cottbuser SPD wird sich auch weiterhin in Bündnissen wie dem Cottbuser Aufbruch engagieren, um aktiv und präventiv gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus zu wirken.

Hier stimmt was nicht. Folgende Probleme stören die Cottbuser:

  • zunehmende Gewaltbereitschaft
  • der Zustand des Stadthallenvorplatzes (Unrat)
  • Container, Straßenbahnhaltestelle und Spielplätze, die von gewaltbereiten Jugendlichen genutzt werden
  • die "Knöllchen- Praxis" der Stadtverwaltung
  • Graffiti: geringe Aufklärungsquote, keine zügige Beseitigung
Die Stadt muss diese Probleme durch schlüssige Maßnahmen angehen.

Tue Gutes und rede darüber!.

  • Sicherheit muss der Bürger persönlich wahrnehmen können. Die Stadt muss deshalb über die Medien Aufklärungserfolge verbreiten, um das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern.

Vorbeugung: Die beste Art, Sicherheit zu gewährleisten..

  • - Der Zustand der Spiel- und Sportplätze verschlechtert sich zusehends. Das bedeutet steigende Unfallgefahr und erhöhtes Verletzungsrisiko für unsere Kinder und Jugendlichen. Die Stadt muss diesen Sicherheitsrisiken vorbeugen und die Anlagen in einem zweckentsprechenden Zustand erhalten. 

  • Durch die Einbeziehung der Schulleitungen in die Sicherheitsberatungen der Polizei können die Schulen eine aktive Rolle einnehmen.

Alle Ressourcen nutzen..

  • Die bestehenden rechtlichen Mittel müssen ausgeschöpft werden, um ruhestörenden Lärm zu verhindern. Durch die Weiterleitung von Informationen an das Ordnungsamt können auch die Hostessen in Sicherheitsfragen einbezogen werden.

Park- und Grünanlagen zweckmäßig gestalten.

  • Die Wegeführungen in Park- und Grünanlagen sind vielfach nicht durchdacht; schlechte Beleuchtung und Trampelpfade führen zur Verwahrlosung der Anlagen. Durch zweckentsprechende Neugestaltung können das Sicherheitsgefühl verbessert und die Kosten für den Unterhalt gesenkt werden.

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12. gemeinsame Region Cottbus und Spree- Neiße

funktionierende Zusammenarbeit zum Wohle der Bürger

  • Die Cottbuser SPD wir sich aktiv in die Diskussion und Umsetzung einer gemeinsamen Modellregion Cottbus- Spree- Neiße im Land Brandenburg zum gegenseitigen Vorteil beider Gebietskörperschaften einbringen.

    Eine gemeinsame Sparkasse, ein gemeinsamer ÖPNV, eine gemeinsam betriebene Rettungsleitstelle und eine gemeinsame Schulentwicklungsplanung im Bereich der Oberstufenzentren bestehen seit Jahren zum Wohle der Bürger und sind positive Grundlagen für die Entwicklung einer Modellregion im Land Brandenburg.

  • Eine gemeinsame Modellregion- Cottbus Spree- Neiße bedeutet: Entbürokratisierung, schnellere Entscheidungen durch Deregulierung, abgestimmte Ansiedlungspolitik, besserer Mitteleinsatz für Jugend, Bildung, Kultur, Soziales und Sport, bessere Entwicklungspotenziale im Bereich Bildung, Ausbildung, Wissenschaft und Forschung.

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