Mehr Gerechtigkeit heißt für uns mehr Geschlechtergerechtigkeit.
Auch am 21. Jahrhundert muss leider immer noch daran erinnert
werden, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern noch nicht
erreicht ist. Nicht nur in den so genannten Dritte-Welt-Ländern, in
denen Frauen oft noch nicht einmal die fundamentalsten Menschenrechte
haben, sondern auch noch nicht in Europa oder in Deutschland.
Mehr Gerechtigkeit heißt für die SPD immer auch mehr
Geschlechtergerechtigkeit. Frauen- und Gleichstellungspolitik sind eine
Querschnittsaufgabe.
Es geht uns es darum, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu
verbessern. Dazu gehört auch der Ausbau der Tagesbetreuung, der
Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung ab dem 2. Lebensjahr und die
Einführung des Elterngeldes.
Es geht aber nicht nur um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Es geht auch um den gleichberechtigten Zugang zum Beruf, um gleiche
Karrierechancen und gleiche Bezahlung. Auch für diejenigen, die aus
welchen Gründen auch immer keine Kinder haben.
Wer die Frauen vor die Alternative Beruf oder Familie stellt,
verspielt die Zukunft. Andere, insbesondere die nordeuropäischen
Länder, zeigen uns: Gleichstellungspolitik ist die Voraussetzung für
eine gute Familienpolitik.
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