Aus dem Bericht
von Oberbürgermeister Frank Szymanski
auf der 46. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung
am 26. März 2008
„Vier von uns feierten in den vergangenen Tagen ihren Geburtstag.
Unsere Glückwünsche gehen an Karin Kühl, Dieter Sperling, Jürgen
Siewert und Wolfgang Neubert. Wir wünschen Glück, Gesundheit, spannende
Beratungen und ein traumhaft schönes Frühjahr.“
„Auf dem 1. Südbrandenburgischen Sportlehrertag am 1. März in der
„Lausitz- Arena“ haben 93 Sportlehrerinnen und Sportlehrer dem
Sturmtief „Kirsten“ getrotzt und sich gemeinsam mit Vereinsvertretern
in Sachen Lehrplan Sportunterricht, gesunde Ernährung und mit anderen
wichtigen Themen weitergebildet. Bereits im November soll es auf Wunsch
der Teilnehmer zu einer Fortsetzung kommen. Das zeigt den vorhandenen
Bedarf zur nachhaltigen Fortbildung auf diesem Gebiet.
Der 6. Stadtsporttag zog zehn Tage später eine Bilanz des Sports.
Wichtigste Ergebnisse:
- Die Cottbuser Sportlerinnen und Sportler errangen 2007 bei Deutschen Meisterschaften 46 Meistertitel und 130 Medaillen.
- Erstmals stieg die Mitgliederzahl im Stadtsportbund auf über
20.000 an. Das sind 19,94% oder bedeutet, jeder 5. Bürger ist in einem
Sportverein organisiert.
Zur Wiederwahl als Vorsitzender des Stadtsportbundes sowie zur
Auszeichnung mit der Ehrennadel des Landessportbundes gratuliere ich
unserem Wolfgang Neubert heute das zweite Mal.
Guten Radsport haben wir bei der traditionellen Radfernfahrt
„Cottbus-Görlitz-Cottbus“ am vergangenen Ostermontag, die nun schon zum
47. Mal stattfand, erleben können. Es waren tolle Wettkämpfe, die auch
den Cottbuser Rennfahrern aus beiden Radsportvereinen gute
Wettkampfmöglichkeiten boten. Dankeschön an Eberhard Pöschke und sein
ehrenamtliches Organisationsteam für eine begeisternde
Radsportveranstaltung.“
„Rührung und Schadenfreude“ titelte die Frankfurter Allgemeine.
Keiner wollte Riberys Trikot, der allein fast so viel Ablöse kostete,
wie das Cottbuser Gesamtbudget beträgt. Die Torwartlegende Kahn und die
Nationalspieler Schweinsteiger, Lahm, Klose und Podolski, die in Kürze
in den Alpen Europameister werden wollen, sahen blass gegen die
Cottbuser aus. Energie ist also wieder da! Das wollen wir auch hoffen.
Die Anhängerschaft des FCE hat es begeistert und dankbar quittiert. Mit
diesem Kampfgeist wird Energie das Synonym für ostdeutsche Kraft und
Selbstbewusstsein bleiben. Die Niederlage gegen Frankfurt wird
verkraftet. Gegen Hertha brauchen wir wieder ein vollres Haus und drei
Punkte.“
„Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und die Zeitschrift
ELTERN präsentierten einen bundesweiten Kindergartengebührenvergleich.
Diese Website sollte eine Übersicht über die Gebührenlage in den 100
größten Städten der Bundesrepublik vermitteln. Beteiligt waren
Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft. Die Studie
sollte feststellen, was Familien mit geringen, mittleren und hohen
Einkommen zu bezahlen haben, wenn sie ihre Kinder halbtags in kommunale
Kindergärten gehen lassen. Die Stadt Cottbus wurde nicht in die
Befragung einbezogen; die Basisdaten stammen aus dem Internet. Die
dargestellten Vergleiche beziehen sich auf die Kindertagesstätten für
das Alter 3 – 6 Jahre. In Cottbus liegt die Kita-Inanspruchnahme in
diesem Alter bei 87,1 %. Die Kosten für einen Kindergartenplatz
beinhalten die pädagogischen Personalkosten und die Sachkosten. In den
Sachkosten sind u. a. Kosten für Frühstück, Vesper, Getränke,
Spielzeuggeld und Reinigung enthalten. Die im Internet eingestellten
Kita-Gebührensatzungen der untersuchten Städte enthalten schwer
vergleichbare Angaben. Unsere Satzung enthält alle Positionen. Das ist
bei anderen Städten nicht immer der Fall! (So werden z.B. die Kosten
für das Essen getrennt berechnet und tauchen in den Gebühren dann nicht
mehr auf)
Auch der Betreuungsschlüssel, der erheblichen Einfluss auf die Gebühren
hat, ist sehr unterschiedlich. Zum Beispiel ist für die o. g.
Altersgruppe im Land Brandenburg eine Erzieherin mit 0,8 VZE für 13
Kinder bei einer Betreuungszeit für bis zu sechs Stunden vorgegeben. So
viel zunächst zur Vergleichbarkeit!
In Cottbus wird erst bei einem jährlichen Einkommen ab 12.500,00 Euro
ein Elternbeitrag erhoben. Im Durchschnitt zahlen 30 % aller
Gebührenpflichtigen keinen Elternbeitrag für den Kindergartenplatz, in
sozialen Brennpunkten zahlen zwischen 60 % und 70 % der Familien
aufgrund des geringen Einkommens keinen Beitrag. Der Kostendeckungsgrad
eines Kindergartenplatzes beläuft sich im Verhältnis zu den Einnahmen
durch den Elternbeitrag auf 12,7 %, z. B. bei einer Betreuungszeit bis
sechs Stunden bei einem Jahreseinkommen von bis zu 25.000 Euro Brutto.
Ca. 21. Mio. Euro bezahlt die Stadt Cottbus für die Betreuung in
Kindertagesstätten und für Kinder in der Tagespflege rd. 1 Mio. Euro.
Eine Auswertung dieser Studie wird in den Fachausschüssen im April
durch die Verwaltung mit dem Vergleich zu den drei anderen kreisfreien
Städten vorgenommen. Die Stadtverwaltung Cottbus ist derzeit bei der
Erarbeitung der Entwicklungskonzeption Kindertagesbetreuung in der
Stadt Cottbus 2008 – 2013. Dazu werden umfangreiche Analysen zur
Inanspruchnahme und Auslastung der Einrichtungen durch die Verwaltung
vorgenommen und daraus Schlussfolgerungen für die prognostische
Bedarfsentwicklung gezogen.“
„Am 29. Februar fand in der Stadt Cottbus die erste Trägerkonferenz
„Pflege“ statt.
Träger, medizinische und soziale Dienste und in der Pflege tätig
Verbände, aber auch Vertreter der Kommunal- und Landespolitik sowie des
Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes
Brandenburg folgten unserer Einladung. Der demografische Wandel und die
sich daraus ergebenden Folgen stellen auch Cottbus vor die
anspruchsvolle Herausforderung, die Betreuung und Pflege einer
wachsenden Zahl alter und kranker Menschen künftig in angemessener
Qualität zu gewährleisten. Die Reform des Pflegeversicherungsgesetzes
und die Änderungen des Heimrechtes im Land Brandenburg begründen ein
Umdenken in der Pflege. Der Grundsatz des Vorranges der ambulanten vor
der stationären Pflege spielt dabei eine große Rolle.
Es gilt jedoch nicht nur, den Anteil der Pflege in der Häuslichkeit
gegenüber dem in den Pflegeheimen zu erhöhen. Vielmehr sind die
Voraussetzungen zu schaffen, Älteren und Pflegebedürftigen so lange wie
möglich ein selbstbestimmtes Wohnen und Leben zu ermöglichen.
Aus diesem Grund ist es für die Stadt Cottbus von Bedeutung, die an der
Pflege beteiligten Akteure bei den bevorstehenden Veränderungen
einzubeziehen.
Diese neue Form der Zusammenarbeit wird in einer weiteren
Trägerkonferenz im Herbst 2008 fortgeführt.“
„Am 29. Februar 2008 weilte der Botschafter der Republik Korea
(Südkorea), Choi Jung Il, zu einem Kurzbesuch in der Stadt Cottbus.
Anliegen seines Abstechers in Cottbus war es, Erfahrungen zu
vereinigungsbedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft vermittelt zu
bekommen, da Korea bekanntermaßen eine Wiedervereinigung des Landes
anstrebt.
Wir haben diese Möglichkeit natürlich genutzt und sowohl unsere EGC als
auch Vertreter der BTU in dieses Gespräch eingebunden, um auf die
Vorzüge des Wirtschaftsstandortes Cottbus aufmerksam zu machen und die
hervorragenden Bedingungen für technologieorientierte Unternehmen,
durch das verfügbare Forschungspotenzial vor Ort, hervorgehoben.
Der Botschafter zeigte sich sehr interessiert, insbesondere
hinsichtlich der Möglichkeiten, die unser Technologie- und
Industriepark Cottbus für Ansiedlungen im produzierenden Bereich
bietet.
Sicher ist der Besuch bei der lokalen Presse mit vielen Erwartungen
verknüpft worden. Wir werden den nunmehr entstandenen Kontakt nicht
abreißen lassen und über die Botschaft koreanische Unternehmen, die
Investitionsabsichten haben, nach Cottbus einladen.“
„Die Stadt- und Regionalbibliothek hat ihr jüngstes Projekt unter
das Motto „LEBEN lernen – lebenslang“ gestellt. Im Rahmen des
Netzwerkes „Lernende Lausitz“ gestaltet die Bibliothek in enger
Partnerschaft mit dem Humanökologischen Zentrum der BTU und der
Fachhochschule Lausitz/Fachbereich Sozialwesen ihr Haus zu einem
offenen Lernzentrum für Medienkompetenz und Wissenserwerb um. Das
ehrgeizige Vorhaben kann durch eine Bundesförderung von 500.000 Euro
umgesetzt werden. Ein beachtlicher Erfolg - ist doch unsere Stadt- und
Regionalbibliothek die einzige Bibliothek unter den 19 geförderten
Lernzentren der Bundesrepublik.
Mit der Eröffnung des (Selbst)Lernzentrums im 2. Obergeschoss am 29.
Februar wurde bereits ein entscheidender Schritt in Richtung
Neuausrichtung der Bibliothek als Bildungsstätte getan.
Die Angebote des (Selbst)Lernzentrums sollen den persönlichen
Wissenserwerb in allen Lebensphasen anregen und erleichtern. An elf
Computerarbeitsplätzen kann im Internet für Schule, Studium und Beruf
gelernt werden. Links führen zu Fernstudienangeboten, Lerntypen-Tests
oder Hausaufgabenhilfen. Eine CD-ROM-Auswahl mit Lernsoftware steht für
die Nutzung vor Ort bereit. Gruppenarbeit ist möglich. Schulklassen ist
es beispielsweise möglich, Lernumgebungen zu wechseln und andere Formen
als z.B. den frontalen Unterricht zu erproben. Unser Dank geht an
Bibliotheksdirektorin Petra Otto und ihre Mitarbeiterinnen.“
„Mehr als 2.700 Gäste nutzten die insgesamt 28 Angebote der
Frauenwoche in unserer Stadt. Einige Besucherinnen kamen sogar aus
Calau, Finsterwalde und Senftenberg. Die Veranstaltungswoche verlief
sehr erfolgreich. Dies ist in erster Linie den zahlreichen Akteurinnen
zu verdanken, die ein abwechslungsreiches Programm darboten, aber auch
den Sponsorinnen und Sponsoren. Ohne deren finanzielle Unterstützung
wäre die Frauenwoche in Cottbus nicht auf dem Niveau zu realisieren.
Mit der Einwerbung von Sponsorengeldern sind die Cottbuserinnen in
Brandenburg beispielgebend. Dafür mein herzliches Dankeschön an alle
Beteiligten.“
„In der Nacht vom 13. zum 14. März ereignete sich um 0:17 Uhr im
Staatstheater Cottbus ein folgenschwerer Brand. Das Feuer wurde durch
einen automatischen Feueralarm sowie durch mehrere Anrufe von Bürgern
gemeldet. Die Feuerwehr stellte vor Ort eine starke Verrauchung des
gesamten Gebäudes fest. Die eintreffenden Kräfte gingen zur
Lageerkundung vor und konnten den Brandherd aufgrund der Verrauchung
nur schwer lokalisieren. Erst der Einsatz von mehreren Erkundungstrupps
unter schwerem Atemschutz führte dazu, dass der Brandherd im 3.
Obergeschoss gefunden werden konnte.
Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der baulichen
Gegebenheiten äußerst schwierig und konnte gegen 02:30 Uhr
abgeschlossen werden. Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte mit 16
Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr, des
Rettungsdienstes bis zum frühen Morgen im Einsatz.
Vom Glück im Unglück sprach Intendant Schüler. Der „Lappen“ ging dann
auch, wie die Theaterleute sagen, zur Shakespeare-Premiere am nächsten
Tag wieder hoch. Die Suche nach den Ursachen ist noch nicht
abgeschlossen.“
„Das Konservatorium Cottbus war mit Abstand die erfolgreichste
Musikschule beim
Landeswettbewerb „Jugend musiziert“. Mit 16 von insgesamt 55 vergebenen
1. Preisen kehrten die Schüler des Konservatoriums aus Frankfurt/Oder
zurück
Außerdem wurden vier Sonderpreise für die jeweils höchste Bewertung in
der
entsprechenden Kategorie sowie 17 zweite und 9 dritte Preise gewonnen.“
„Mitte März fand in Cottbus der Frühjahrsputz statt. Veranstaltungen
dieser Art besitzen in unserer Stadt eine recht lange Tradition. Schon
der Stadtverschönerungsverein versuchte vor einhundertzwanzig Jahren,
die Einwohnerschaft in die Gestaltung und Pflege einzubeziehen. In den
Kleingartenanlagen wird seit Jahrzehnten regelmäßig mit angepackt.
NAW-Einsätze, Subbotniks und der legendäre Mach-mit-Wettbewerb gehörten
nicht zu den schlechtesten Gepflogenheiten der jüngeren Vergangenheit.
Vielleicht entspricht es ja der neuen Stimmung in unserer Stadt, dass
sich diesmal besonders viele Bürger beteiligten. In den neun
Stadtteilen nahmen insgesamt, einschließlich der zusätzlichen
Anmeldungen von Schulen und Kindergärten, weit über 6oo Erwachsene und
630 Kinder an der Verschönerung unserer Stadt teil. Ebenfalls beteiligt
waren die beiden großen Wohnungsgesellschaften GWC und GWG sowie der
Eigenbetrieb Grün- und Parkanlagen, ALBA und der Fachbereich für Grün-
und Verkehrsflächen. Von den Beteiligten an der Frühjahrsaktion wurden
ca. 23 Tonnen mit einem Gesamtvolumen von rund 70 Kubikmetern an Unrat
und Grünschnitt gesammelt. Ich spreche sicherlich im Namen aller
Stadtverordneten, wenn ich den fleißigen Organisatoren und Helfern
herzlich danke. Dieser Dank geht an Bürgervereine, Stadtteilläden,
Ortsbeiräte, Kleingartenanlagen, Schulen und Kitas. Dass auch
Jugendclubs dabei waren, ist ein gutes Zeichen.“
„Vor wenigen Tagen wurde mit dem Ausbau der Karl-Marx-Straße/Sielower
Landstraße begonnen. Alle kennen wahrscheinlich diese ärgerliche
Strecke. Gegenwärtig erfolgen die Aufbrucharbeiten der Asphalt- und
Pflasterbefestigungen sowie der Kanaleinbau für die Regenentwässerung.
Der grundhafte Ausbau der Karl-Liebknecht-Straße zwischen der
Bahnhofstraße und der Briesmannstraße, der unmittelbar bevorsteht,
umfasst den Knoten Brandenburger Platz, den Neubau der Fahrbahn, die
Nebenanlagen, die Lichtsignalanlagen, die Straßenbeleuchtung sowie die
straßenbegleitende Begrünung. Baubeginn ist der 31. März. Die
Fertigstellung ist für den 31. November vorgesehen. Bis dahin gibt es
einige Verkehrserschwernisse. Aber hier müssen wir nun durch!
Die Bauarbeiten an der Sport- und Freizeitanlage Parzellenstraße gehen
ihrem Ende entgegen. Bis 20. April soll die Anlage fertiggestellt sein.
Der Bau erfolgte auf dem Altlastenstandort der ehemaligen Chemiefabrik,
der mit Mitteln des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und
Raumordnung langfristig (Bodenluftsanierung) saniert wurde. Dazu gehört
auch eine moderne BMX-Anlage.
Darüber hinaus wurden aber auch zwei Rasentrainingsplätze in bester
Qualität gebaut. Das Großspielfeld hat mit 130 Meter Überlänge und kann
somit wahlweise in die eine oder andere Richtung verschoben werden.
Damit können die besonders stark strapazierten Torräume wechselweise
geschont werden. Ein Trainingsbetrieb auf den empfindlichen
Rasenflächen wird dadurch länger möglich. Die Rasentrainingsplätze
wurden mit einer automatischen Beregnungsanlage ausgestattet. Es wurden
rund 13.000 m² Rollrasen verlegt und für die Beleuchtung 13 Masten
installiert. An der Parzellenstraße wurden ein Sanitärcontainer mit
Toiletten (auch für Behinderte) und Umkleideräume aufgestellt.
Entsprechend dem Nutzungskonzept wurde die Sportanlage für den Kinder-
und Jugendsport errichtet.“
„Im April erfolgen die letzten Arbeiten (Bepflanzungen) an der
Kahnanlegestelle Sandow. Damit wird der 1. Teilabschnitt des
Gesamtvorhabens Aufwertung Spreegrün fertiggestellt, und der
Kahnfährbetrieb kann am 1. Mai beginnen.
Der 1. Teilabschnitt von der Sandower Brücke bis zur Sanzebergbrücke
konnte mit Hilfe des Stadtumbau-Förderprogramms geplant und realisiert
werden. Seine Aufwertung wurde mittels Gehölzpflege, Neupflanzungen,
Wegebaumaßnahmen und Einordnung von Sitzbereichen erreicht.
Insbesondere durch die Sanierung der alten Kahnanlegestelle hat der
Bereich an der Sandower Brücke an Attraktivität gewonnen. Für die
Kahnanlegestelle ist eine touristische Nutzung mittels des
Kahnfährbetriebs von Herrn Meier (Burg) vorgesehen, der dafür einen
Pachtvertrag erhalten wird. Wir wünschen ihm viel Erfolg.“
„Am 7. März gab es erstmals einen Freitagsmarkt auf dem
Stadthallenvorplatz. Damit erfolgt eine weitere Verbesserung des
Wochenmarktgeschehens, das auch auf die Belebung der Cottbuser
Innenstadt ausstrahlt. Jetzt wird jeden Freitag, sofern nicht
Veranstaltungen auf dem Platz stattfinden, in der Zeit von 08:00 bis
15:00 Uhr ein Wochenmarkt mit überwiegendem Frischeanteil durchgeführt.
Am ersten Freitagsmarkt nahmen insgesamt 47 Händler teil. Der
Frischwarenanteil betrug dabei 55,3 %.“
„Morgen findet zum dritten Mal ein Bürgerforum zum Haushalt der
Stadt Cottbus statt. Der Tagungsort ist das IKMZ der BTU in der
Karl-Marx-Straße 53. Die Verwaltungsspitze möchte mit den Bürgern,
neben der Vorstellung des Doppelhaushaltes, zu folgenden, in diesem
Jahr besonders interessanten Themen ins Gespräch kommen:
- dem Stadtmarketing,
- dem Kommunal-Kombilohn-Modell und
- dem Straßenbau in der Stadt Cottbus
Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch Sie, sehr
geehrte Damen und Herren Stadtverordnete, ganz herzlich zu dieser
Veranstaltung ein. Auch eine Kurzfassung der Haushaltsdokumente hat der
Fachbereich Finanzmanagement aus diesem Anlass vorbereitet. Für
Interessenten besteht im Anschluss an das Bürgerforum die Möglichkeit,
an einem Rundgang durch das IKMZ teilzunehmen.“