Aus dem Bericht
von Oberbürgermeister Frank Szymanski
auf der 45. Tagung der Stadtverordnetenversammlung
am 27. Februar 2008
„Gern stelle ich unsere Geburtstagskinder an den Anfang des
Berichts. Einen runden Geburtstag feierte unser Hagen Strese. Alles
Gute, lieber Hagen, die Cottbuser Stadtverordneten schließen sich den
Glückwünschen aus aller Welt an. Herzliche Geburtstagsgrüße gehen auch
an Andre’ Kaun, Siegfried Dilk, Sven Pautz und Ulrich Günther. Wir
wünschen Glück und Gesundheit für das kommende Jahr.“
„Das 6. Internationale Springermeeting am 30. Januar war das erste
Top-Ereignis des Jahres: Eine rundum gelungene Veranstaltung, Stimmung,
Zuschauer, Nebenprogramm, Medieninteresse, alles sehr positiv! Leider
haben die Nerven unserer Männer nicht mitgespielt, so dass der 40-
jährige amerikanischer Stabhochspringer Jeff Hartwig den Sieg mit 5,65
m (Weltrekord in dieser Altersklasse) über den „großen Teich“ mit nach
Hause nahm. Dankeschön für eine begeisternde Sportveranstaltung an das
Organisationsteam um Ulrich Hobeck!
Auch die Radsportler machen in diesen Tagen von sich reden. So
hat Roger Kluge vom RK Endspurt 09 Cottbus vor wenigen Tagen den
Gesamtweltcup im Scratch in Kopenhagen gewonnen und sich damit für die
Bahnradweltmeisterschaften vom 26. bis 30. März in Manchester
qualifiziert. Dazu herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der WM.
Vorausschauend freuen wir uns auf den traditionellen Radklassiker
„Cottbus-Görlitz-Cottbus“ am Ostermontag, der nun schon zum 47. Mal
stattfindet und von dem „radsportverrückten“ Eberhard Pöschke und
seinem ehrenamtlichen Organisationsteam vorbereitet wird. Viel Erfolg
dabei!“
„Am 16. Februar wurde an der Lausitzer Sportschule der rote Teppich
ausgerollt. Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte die Eliteschule des
Sports. Was im Sport in unserer Stadt in der Vergangenheit und
Gegenwart Rang und Namen besitzt, ließ sich diese Begegnung nicht
entgehen. Rosi Ackermann stand sozusagen stellvertretend für die
ruhmreiche Geschichte der Sportstadt Cottbus. Und unser Phillip Roy
verkörpert die Hoffnungen für Peking und darüber hinaus. Es war ein
interessantes Gespräch, das in der Eliteschule zustande kam. Ich hatte
die Ehre, die Bundeskanzlerin um die Eintragung in unser „Goldenes
Buch“ zu bitten. Neben gekrönten Häuptern, den Bundespräsidenten,
Künstlern von Weltrang und Olympiasiegern hat sich nun die erste
Regierungschefin in unserem Buch verewigt.
Auch der zweite Teil des Besuches, die Verleihung der
Ehrenmitgliedschaft des FC Energie, war eine gute Sache und führte
dazu, dass Cottbus in der Berichterstattung der Medien an diesem Abend
ganz oben stand.
Herzlichen Dank an die Bundeskanzlerin für diesen Besuch. Wir
haben uns darüber gefreut, auch wenn wir verloren haben. Aber
entscheidend ist nun mal die Mannschaft, sie muss es bringen. Wir
drücken die Daumen beim Kampf um den Klassenerhalt.“
„Wir haben einen wunderschönen Zug der fröhlichen Leute erlebt.
Branitz hat den Satirepreis bekommen. Auch damit waren wir wieder
bundesweit in den Medien. Ein herzliches Dankeschön an die vielen
Karnevalsvereine der Region, Brandenburgs aber auch anderer
Bundesländer Es ist der größte und bedeutendste Karnevalsumzug in den
neuen Bundesländern und darauf sind wir sehr stolz.“
„Am Regionalwettbewerb Brandenburg-Süd von „Jugend musiziert“
stellte das Konservatorium mehr als ein Drittel aller Teilnehmer und
erreichte weit mehr 1. Preise und Delegierungen zum Landeswettbewerb
als alle anderen teilnehmenden Kreise, Schulen und Institutionen
zusammen.
Damit wird das Konservatorium von allen Musikschulen des Landes mit den
meisten Schülern und Wettbewerbsbeiträgen am Landeswettbewerb im März
vertreten sein.
Wir wünschen unseren jungen Künstlern viel Erfolg.“
„Am 13. Februar folgten erneut rund 300 (!) Gäste der Einladung des
Filmfestivals Cottbus zum East European Brunch in die Brandenburger
Landesvertretung in den Berliner Ministergärten. Zu dem bereits zur
guten Tradition gewordenen Ost-West-Treff während der Berlinale konnte
Staatssekretär Dr. Gerd Harms als Hausherr neben Förderern und
zahlreichen Freunden des Festivals aus Ost und West auch beachtliche
Politprominenz begrüßen. Neben aktuellen Botschaftern aus Ländern
Osteuropas war Jeff Kornblum, der legendäre, ehemalige US-Botschafter
zweifellos der überraschendste und hochrangigste Gast des Auftakts für
den 18. Cottbuser Festivaljahrgang.“
„Kein historisches Datum, aber eine kleine Zäsur war es doch: Am
vergangenen Mittwoch unterschrieben neben den Ortsteilbürgermeistern
auch die Bürgervereinsvorsitzenden die Budgetvereinbarungen für den
Doppelhaushalt 2008/2009. Nachdem nun alle sieben Stadtteile einen
Bürgerverein haben, konnte dieser Plan realisiert werden. Pro Nase
stehen in den Ortsteilen sechs Euro und in den Stadtteilen 20 Cent zur
Verfügung. Über diese Mittel können die Verantwortlichen nun selbst
entscheiden. Ob dieses Geld für Jugendsozialarbeit, Ortsverschönerung
oder das Traditionsfest ausgegeben wird, kann vor Ort entschieden
werden.
So sind in der Vergangenheit erhebliche Mittel in die Sanierung
von Jugendclubs,
freiwilligen Feuerwehren, Sport- und Freizeitanlagen, Bürgerhäusern,
die Beschaffung von Technik zur Grünpflege und die Mitfinanzierung von
Straßenbaumaßnahmen
geflossen. Auch für die Verschönerung von Schulhöfen und KITA's wurden
Mittel verwendet. Für die Jahre 2008 und 2009 stehen den Ortsteilen
Budgetmittel in Höhe von jeweils 104 T€ zur Verfügung. Erstmalig in
diesem Jahr erhalten auch die Bürgervereine ein Budget zur eigenen
Verfügung (20 Cent/EW), immerhin sind dies pro Jahr 17 T€. An dieser
Stelle danke ich allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern in
den Ortsbeiräten und Bürgervereinen für ihre unermüdliche und für die
Stadt wertvolle Arbeit!“
„Die Ausgaben des Verwaltungshaushaltes (271,3 Mio €) übersteigen
die Einnahmen (261,4 Mio €) um 9,9 Mio €(=struktureller Fehlbetrag).
Damit liegt der strukturelle Fehlbetrag erstmals seit 1998 wieder unter
zehn Mio €. Eine weitere Verbesserung auf 7,7 Mio € ist für 2008
vorgesehen. Der aufgelaufene Fehlbetrag beträgt 199,6 Mio.€.
Im Vergleich zum HSK-Beschluss 2007 konnte das Ergebnis um 17,5
Mio € erheblich verbessert werden.
Hauptursachen der Verbesserung sind Mehreinnahmen von 11,5 Mio € (bes.
Steuern) und eine Konsolidierung im Bereich der Ausgaben von ca. 6 Mio
€ (Personalausgaben 1,7 Mio €, Sachausgaben 3,5 Mio €, Zuschüsse 0,8
Mio €).
Der Vermögenshaushalt schließt mit einem kumulativen Fehlbetrag
von zwei Mio € ab. Damit wird das Konsolidierungsziel um 0,2 Mio.€
verfehlt. (Einnahmen 58,4 Mio €, Ausgaben 57,6 Mio €)
Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das Ergebnis um 0,8 Mio €. "
„Leider musste unsere Stadt in den letzte Wochen und Monaten große
Verluste bei Kunstgegenständen verzeichnen. Das ist äußerst
bedauerlich, da gerade Cottbus zu den Städten gehört, die über eine
Vielzahl von künstlerischen Arbeiten im öffentlichen Raum verfügen. Die
Cottbuser sind darauf stolz. Leider konnten die Diebe bisher noch nicht
gefasst werden. Gemeinsam müssen wir darüber nachdenken, wie solche
Verbrechen in Zukunft zu verhindern sind. Ebenso ist es wichtig,
gemeinsam darüber nachzudenken, wie sie wiederbeschafft werden. In
einem Fall ist dies möglich, da noch Gussformen vorhanden sind. Im
anderen aber nicht. Da der Wiederbeschaffungswert jedoch sehr hoch ist,
sollte gemeinsam versucht werden, Kooperationspartner zu finden, um
diese Kunstwerke neu gießen zulassen und wieder aufzustellen.
Die Cottbuserinnen und Cottbuser reagierten betroffen, wie die
Diskussion zeigt. Einige Vorschläge sind allerdings problematisch. Wir
wollen die städtischen Kunstwerke nicht einlagern oder in Depots
aufbewahren. Der Sinn von Kunstwerken im öffentlichen Raum ist die
Bereicherung des täglichen Lebens, sie sind Schmuck unserer Umgebung,
oft in Verbindung zu Architektur und Landschaftsgestaltung. Auch die
Bewachung ist problematisch. Keine Kommune ist in der Lage, Ihre
Kunstwerke im öffentlichen Raum mit Sicherheitsanlagen zu versehen. Man
kann nur an die Bürger appellieren, auf ihr Eigentum zu achten und
Veränderungen/Beschädigungen zu melden.
Also: Sowohl für den Schutz, die Sanierung, und auch für die
Wiederbeschaffung brauchen wir die tätige Mitwirkung der Cottbuserinnen
und Cottbuser. Spenden von Mäzenen und Sponsoren sind gefragt. Auch
kleine Beiträge helfen. Nähere Informationen gibt unserer Fachbereich
Kultur, Tel. 612 2553.
Genau so empörend wie die Kunstdiebstähle ist der Anschlag auf das
kleine Theater in der Petersilienstraße. In der Nacht vom Sonntag zu
Montag wurde in der Spielstätte der Theaternative C eingebrochen. “
„Das Gespräch zwischen der Rathausspitze und dem Präsidenten, den
Vizepräsidenten und dem Senat der BTU in den letzten Tagen verlief sehr
gut. Themen waren die gemeinsamen Zusammenarbeit in der Rahmenplanung
für die Entwicklung der BTU innerhalb und außerhalb des Campus. Sehr
wichtig waren die Diskussionen zum Max-Steenbeck-Gymnasium. Es wurde
ein Vergleich vorgelegt zur Gartenstraße, wobei die Entscheidung für
die Erich-Weinert-Straße fallen wird. Wir sind dabei, es aus
verschiedenen Förderprogrammen mittelfristig finanziell zu untersetzen.
Es wurde aber auch zum Thema TIP gesprochen. Vor dem Hintergrund, dass
dieser als Alleinstellungsmerkmal an die BTU angrenzt und wir gemeinsam
über eine zivile fliegerische Nachnutzung zu entscheiden haben. Die
Stadt wird den Antrag bei der Luftverkehrsbehörde stellen, weil diese
Chance offen gehalten werden muss. Planungsseitig wurde alles in
Auftrag gegeben, auch die überregionale Verkehrsstudie. beim
Landesbetrieb Straßenwesen.
Das Gespräch in Kolkwitz brachte einen klaren Vorschlag über
Änderungen der gemeinsamen Vereinbarung, um so diese Entwicklung zügig
voranzubringen.“
„Unter dem landesweiten Motto „FrauenStärken leben – mit Vielfalt
und Beteiligung Zukunft gestalten“ begehen wir vom 6. bis zum 16. März
bereits zum 18. Mal die „Brandenburgische Frauenwoche“ in Cottbus. Es
ist beachtlich, wie sich in diesen 18 Jahren die Frauenwoche in unserer
Stadt entwickelt hat. Dies gelang in erster Linie durch die insgesamt
21 mitwirkenden Gruppen aus Vereinen, von freien Trägern, aus Cottbuser
Einrichtungen und Institutionen. Keine andere Stadt im Land Brandenburg
bietet so ein umfangreiches, konzentriertes und interessantes Programm
rund um den Frauentag an. Insgesamt werden 28 verschiedene
Veranstaltungsangebote präsentiert. Neben wichtigen Diskussions- und
Gesprächsrunden sowie Vorträgen, in denen auf die noch immer ungleiche
Situation von Frauen und Mädchen im Land Brandenburg besonders
hingewiesen wird, werden u. a. auch Ausstellungen, Lesungen, Filme,
oder auch ein Kabarett- und Salonabend von den Organisatorinnen
angeboten. Ich wünsche der Frauenwoche in Cottbus einen sehr guten
Verlauf, den Organisatorinnen für ihre Mühen ein herzliches Dankeschön
und sage vor allem den Sponsoren einen besonderen Dank. Ohne sie wäre
die Frauenwoche in unserer Stadt gar nicht möglich.“
„Vom 13. bis 15. März wollen wir die Tradition des Frühjahrsputzes in Cottbus beleben.
Der 13. und der 14. März sind den Aktivitäten in den
Kindertagesstätten und Schulen vorbehalten. In den Stadtteilen findet
der Frühjahrsputz am 15. März statt. Die Organisation und Durchführung
der Aktionen erfolgt durch die Stadtteile selbst.
In diesem Jahr nehmen neun Stadteile daran teil. Die beiden großen
Wohnungsgesellschaften, GWC und GWG, beteiligen sich ebenfalls an der
Frühjahrsputzaktion. Sie beginnen mit den Reinigungsarbeiten in ihren
Bereichen bereits an den davor liegenden Wochentagen.
Auch der städtische Grün- und Parkanlagenbetrieb und der Fachbereich
Grün- und Verkehrsflächen planen, notwendige Arbeiten in verschiedenen
Stadtteilen in die Woche vom 10. bis 15. März zu legen. Dem Sponsor
Alba GmbH danken wir für die kostenfreie Bereitstellung von 14
Containern, zwei Kehrmaschinen und zwei Teams mit je einem Fahrzeug für
die Sammlung der Müllsäcke.“
„Durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
werden im Rahmen des experimentellen Wohn- und Städtebaus ab diesem
Jahr in 14 am Programm Stadtumbau-Ost beteiligten Städte der Länder
Sachsen-Anhalt und Brandenburg verschiedene Modellvorhaben zur
energetischen Stadterneuerung durchgeführt. Die Erfahrungen der
Projektakteure im Umgang mit den Partnern, Verfahren und Programmen
werden gesammelt, ausgewertet und diskutiert. Mit diesem Modellvorhaben
wird ein neues spannendes Handlungsfeld der Stadtentwicklung
beschritten. Dieses vereint stadtplanerische, technische und
ökonomische Aspekte der Stadtentwicklung. Dieses Vorhaben, an denen
sich acht Städte aus Brandenburg und sieben Städte aus Sachsen-Anhalt
beteiligen, wird von der Brandenburgischen Technischen Universität
Cottbus wissenschaftlich begleitet. Die Stadt Cottbus beteiligt sich an
diesem Forschungsfeld mit dem neuen Ansiedlungsort des überregional
bedeutsamen Max-Steenbeck-Gymnasiums mit
mathematisch-naturwissenschaftlicher Ausrichtung am Standort
Erich-Weinert-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur
Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus. Aber auch die
Leichtathletikhalle im Sportzentrum wird ein Projekt der neuen
Fördermöglichkeiten sein.“
„Um einem drohenden Attraktivitätsverlust der Spremberger Straße
durch die im September 2008 bevorstehende Eröffnung des "Blechen-Carré"
rechtzeitig zu begegnen, wurden durch Stadt, Händler, Gastronomen,
Kammern, Verbände und den Turmverein im Oktober vergangenen Jahres
verschiedene Maßnahmen besprochen.
Bis Ende April soll die Aufenthaltsqualität in der Sprem durch
das Aufbringen bequemerer Holzauflagen auf die vorhandenen Granitsockel
und die Einordnung von drei Baumgruppen verbessert werden. Aufgrund des
Leitungsbestandes im unterirdischen Bauraum müssen die Bäume in Kübel
gepflanzt werden.
Mögliche Maßnahmen zur besseren Wahrnehmbarkeit der Spremberger Straße
vom Platz am Stadtbrunnen aus werden zurzeit untersucht und sollen bis
September realisiert werden.“
„Die 2. Lesung des INSEK auf der Grundlage der qualifizierten
Fassung vom Dezember 2007 konnte bereits mit der Gewissheit geführt
werden, dass die Stadt Cottbus zu den 15 Städten in Brandenburg gehört,
die die EFRE-Spitzenförderung im Rahmen der begonnen Förderperiode der
EU erhalten werden. Inwieweit die Stadt Cottbus von dieser positiven
Entscheidung profitieren kann, wird einerseits von Ihrer Entscheidung
und von der Qualität und Schnelligkeit der weiteren Projekt- und
Antragsvorbereitung abhängig sein. Zur Steuerung wurde eine
entsprechende Projektgruppe, die alle relevanten Fachbereiche der
Stadtverwaltung einbezieht, gebildet. Mit der Einladung vom 13. Februar
zur Anlaufberatung mit dem MIR und dem LBV bei der ILB am 17.03.2008
ist der bisher favorisierte Zeitplan für die Beschlussfassung zum INSEK
nicht mehr haltbar. Da an diesem Termin bereits die Starterprojekte für
Cottbus identifiziert werden sollen, ist das Votum der
Stadtverordnetenversammlung zu den vorgeschlagenen Prioritäten
notwendig. Um in der 1. Tranche der Fördermittelausreichung
berücksichtigt werden zu können, bleibt für einen zeitlich
umfassenderen Diskussionsprozess kein Spielraum mehr. Immerhin stehen
insgesamt 8 Mio. € zur Abrufung durch die Städte bereit.“
"Wir haben jetzt in Cottbus 41 Tagesmütter und Tagesväter für über
170 zu betreuende Kinder. Die steuerrechtlichen Fragen, die
bundesrechtlich noch nicht geklärt sind, fordern dabei nun unseren
Einsatz, der auch eine Klärung über die Parteien notwendig macht.
Fünfzehn Tagespflegepersonen haben am 11. Februar das Zertifikat
des Bundesverbandes für Tagespflege e.V. erhalten. Mit dem Gesetz zum
qualitätsorientierten und bedarfsgerechten Ausbau der Tagesbetreuung
für Kinder erfolgt eine deutliche Aufwertung der Betreuung in der
Tagespflege. In vorausgegangenen Lehrgängen haben sich die
Tagespflegepersonen
mit Themen wie „Bildungsauftrag in der Kindertagespflege“ oder
„Beobachtung als pädagogischer Auftrag“ beschäftigt.
Bei einem abschließenden Kolloquium stellten sie ihre theoretischen und
praktischen Kenntnisse nicht nur dem Bildungsträger, sondern auch
Gästen aus der Politik, der Öffentlichkeit, Kita-Leiterinnen und der
Verwaltung vor.“
„Die Tagespflege stand auch auf dem Programm des Besuchs von
Minister Rupprecht in Cottbus am Montag. Der Bildungspolitiker war von
dieser Betreuungsform, die er so erstmalig sah, besonders angetan. Die
Möglichkeit, Mädchen und Jungen unter zwei Jahren in kleinen Gruppen
von fünf Kindern heranwachsen zu lassen, ist eine interessante
Alternative zur Kindertagesstätte. Erneut erhielt unsere Stadt
Fördermittel in stattlicher Höhe. Genutzt werden sollen sie für das
Ludwig-Leichhardt-Gymnasium, für das ehemalige Kaufmännische
Oberstufenzentrum und für die sportbetonte Grundschule.“
„Der Wahlkampf beginnt. Der faire und konstruktive Umgang der
vergangenen Monate sollte umso konsequenter auch in dieser Zeit
weitergeführt werde. Er führte auch dazu, dass Cottbus landes- und
bundesweit mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung erringen könnte. Das ist
wichtig und einige Zahlen veranschaulichen das in der Reduzierung der
Arbeitslosigkeit, der Erhöhung der Ausbildungsplätze auch in einer
leichten Steigerung sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze.
Unsere gemeinsame Zielstellung der nächsten Monate sollte sein, jedem
Kind die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten, um zu zeigen, dass
in Cottbus soziale Gerechtigkeit auch gelebt wird.“