| Außenpolitik | |
| Dienstag, 29. Juli 2008 | |
"Was wir uns von China wünschen"
"Wir sollten uns deshalb vor allem eines von China wünschen: Dass es
seiner gewachsenen Verantwortung gerecht wird", betont Frank-Walter
Steinmeier. Dazu gehöre auch die Gewährung von Menschenrechten und
Grundfreiheiten und dass Staat und Gesellschaft sich weiter öffneten.
Die "Neuvermessung der Welt" dauere an und China werde dabei eine
"zentrale Rolle spielen" müssen. Das sei ein "langer Weg".
Kooperation und Dialog statt Konfrontation
Dabei müssten auch Defizite bei den Menschenrechten klar
angesprochen werden, um konkrete Verbesserungen zu erreichen. "Nicht
durch Konfrontation, sondern durch Kooperation und Dialog", schreibt
der Bundesaußenminister. Auch über Tibet müsse gesprochen werden.
"Natürlich haben wir darauf gedrungen, dass ein direktes Gespräch mit
den Vertretern Tibets zustande kommt, das auch konkrete Ergebnisse
zeitigt. Natürlich erwarten wir, dass es substanzielle Fortschritte
gibt - auch nach den Olympischen Spielen." Die Olympischen Sommerspiele werden vom 8. bis 24. August in der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen. Es sind die ersten Olympischen Spiele, die in der Volksrepublik China stattfinden. |
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Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier setzt darauf, dass die bevorstehenden Olympischen Spiele "eine weitere Öffnung Chinas" bewirken. "Wenn wir über die Welt von morgen reden, so wird viel davon abhängen, wie sich China entwickelt", schreibt der Minister in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe).
